Donnerstag, 8. September 2011

xxxZIEHxxx

Yo,

morgen ist es endlich soweit: Die langersehnte Usinger Laurentiuskerb startet heute. Naja, nicht ganz richtig. Eigentlich fängt die Kerb ja erst am Samstag an aber am Vorabend gibt es ein recht ansehnliches Programm. Zum einen gibt es irgendeine Liveveranstaltung für das etwas jüngere Semester im Kerbezelt und zum anderen findet das mittlerweile traditionelle Flunkyballturnier im Schlosspark statt. Meine Wenigkeit wird letzterem beiwohnen.
Am Samstag geht es dann so richtigmit der Kerb los. Hier das Programm der kommenden Kerbetage:

  • Samstag (ab 19 Uhr): Fassanstich durch den (mir unbekannten) Bürgermeister sowie Tanz mit der Schützenkapelle Fi-Hu.
  • Sonntag (ab 10 Uhr): Zunächst Frühschoppen mit der Schützenkapelle Fi-Hu. Ab 15 Uhr beginnt das traditionelle Tauziehen. Danach Tanz und Vergnügen mit der Combo OFFSITE.
  • Montag (ab 10 Uhr): Zunächst großer Frühschoppen mit der altbekannten Schützenkapelle Fi-Hu. Ab 15 Uhr Tanz und Kerberummel mit DJ RENE.

So, also hartes anschlucken im Kerbezelt. Pfüati...

Montag, 5. September 2011

xxxFORMSACHExxx

Yo,

nur noch wenige Tage bis zum Start der Usinger Laurentiuskerb. Und da es dort sehr bierlastig zur Werke gehen wird, möchte ich an dieser Stelle noch einmal an das einzigartige Gewinnspiel dieses Blogs erinnern: KLICK (am Ende des Blogeintrages). Derjenige, der dieses (zugegebenermaßen) nicht sonderlich schwere Rätsel löst, erhält von meiner Herrlichkeit ein Bier auf der Kerb spendiert. Also: Nix wie ran Leute (ich hege ja besondere Hoffnung in Urius und Jochen)...
Ach ja. Die Kuriosität des heutigen Tages: Ich stehe unverhofft an einer Kreuzung in HG als nichtsahnend ein älterer Herr auf mich zukommt und mich mit durchdringendem Blick fragt: "Lebt die englische Königsfamilie eigentlich noch?". Ich bejahe die Frage und als Antwort brüllt mir dieser Rattenfurz "Ich möchte von dieser Familie nie mehr belästigt werden" ins Gesicht und dampft ab. Wahnsinn...

Samstag, 3. September 2011

xxxATTILAxxx

Yo,

wie gestern schon angedroht, gibt's nun den zweiten Teil des Reiseberichts:

Brügge (Day 1)
Nachdem wir im Hotel auschecken, geht's auf die tempobegrenzte Autobahn in Richtung Brügge. (Wie der geneigte Leser vielleicht schon weiß, gilt Tempolimit 120 auf belgischen Autobahnen. Nur irgendwie hat sich kein Aas daran gehalten ausser uns). Kaum in Brügge angekommen, droht uns dasselbe Schicksal wie schon zwei Tage zuvor in Antwerpen: Die Straßen sind ebenso nur gelegentlich mit Straßennamensschildern versehen und wieder kommen wir nur mit Hilfe des Smartphones an das Ziel (Hotel). Whatever, schnell das Gepäck im Hotelzimmer abgelegt und ab in die Innenstadt. Dabei fällt sogleich auf, dass Brügge doch erheblich mehr an Sehenswürdigkeiten UND Flair zu bieten hat als Antwerpen. Liegt wohl daran, dass fast die gesamte Stadt aus alten historischen Gebäuden sowieWohnhäusern besteht. Selbst die zahlreichen Geschäfte sind unaufdringlich in das Gesamtbild integriert.
Um zügig einen Überblick von der Stadt zu bekommen, entern wir zügig (und Tourilike) mit einer Heerschar von ostdeutschen Rentnern ein Boot und befahren stilecht (hüstel) die zahllosen Grachten von Brügge. Nachdem wir uns auf diesem Wege eine kurze Übersicht der Lage verschafft haben, hecheln wir kurz darauf den imposanten Belfried, um die Stadt von oben zu bestaunen.

Der imposante Belfried

Nach dem Abstieg wird dann noch zu Fuß die Stadt erkundet und wir werden in einem Restaurant Zeuge, wie ungeduldige Touristen aus den fernen USA aus dem Etablissement gebeten werden (entschärfte Fassung):
  • Tourist: "Wir warten schon zwanzig Minuten auf unser Essen!"
  • Ober: "Ich habe bereits in der Küche Bescheid gegeben. Es tut mir leid, wenn Sie deswegen Unannehmlichkeiten haben. Noch zwei Minuten!"
  • Tourist: "Wir wollen unser Essen aber JETZT!"
  • Ober: "OK. Dann gehen Sie doch. Auf Wiedersehen. Jetzt müssen Sie noch länger auf Ihr Essen warten. Habt ein schönes Abendessen. Aus Wiedersehen!"
War doch sehr erheiternd.
Naja, der Abend wird dann gediegen an der Hotelbar mit einem englischen Pärchen begangen, die uns stolz ihre Suffgeschichte erzählen: Kaum in Brügge angekommen, ist diese Familie in eine Kneipe eingefallen, um sich mal richtig (und wahrscheinlich auch günstig) die Synapsen dürchzulöten. Im Suff hat die Familie dann ihre gesamten Habseligkeiten wie Pass, Bahntickets etc. in der Kneipe verloren. Aber das Glück ist ja bekanntlich mit den Dummen und der Stuff wurde wohl unbeschadet wiedergefunden.

Brügge (Day2):
Nach einem eher minimalistischen Frühstück wird sogleich wieder die malerische Innenstadt mit der Kutsche unsicher gemacht. Hierbei sei besonders der Grote Markt(Marktplatz), die Liebfrauenkirche, das Rathaus, die (wie bereits erwähnt) unzähligen, historischen kleinen Häuser erwähnt, die übrigens noch immer von den Eingeborenen bewohnt werden.


Als Highlight des Tages kann zweifelsohne die Führung durch die kleine aber feine Brauerei "De Halve Maan"bezeichnen. Durch die Tour begleitet uns Johann (wahlweise auch John genannt) und erklärt uns feinsinnig und humorvoll die eindrucksvolle Geschichte der Brauerei und selbstverständlich gibt es nach der Führung noch eine sehr lohnende Bierverkostung:

Eine historisches Flaschenabfüllvehikel

So, dass war der zweite Teil des Reiseerlebnissberichtes und ab Montag geht's dann wieder auf die Maloche. Aber glücklicherweise nur für vier Tage, da ab Freitag ja schon wieder die sehnlichst erwartete Laurentiuskerb im ansonsten doch sehr trögen Usingen...

Ach ja: Zur Feier des Tages gibt es an dieser Stelle ein Gewinnspiel. Auf den folgenden vier Fotos sind jeweils vier verschiedene "Herren" zu Ross zu sehen:





Nun möchte ich von euch wissen, wen diese biblischen Reiter den darstellen. Zudem möchte ich wissen, in WELCHEM Song einer bekannten Metalband diese Herrschaften verwiegt wurden (ich will auch das entsprechende Album wissen). Also, strengt euch gefälligst mal an, wenn ihr zur Kerb ein Bier ausgegeben bekommen wollt...

Freitag, 2. September 2011

xxxHIER BELLENxxx

Yo,

seit gestern Nachmittag bin ich wieder aus dem kleinen, beschaulichen aber nicht minder entzückenden Belgien zurück. Genauer gesagt: Aus Antwerpen und Brügge. Im Großen und Ganzen kann man den Road Trip ins benachbarte Land als gelungen bezeichnen aber lest selbst:

Antwerpen (Day 1):
Die Fahrt ins knapp 400 km entfernte Antwerpen wird routiniert und ohne besondere Vorkommnisse bewältigt. Dafür hat die Suche nach unserem Hotel in Antwerpen es dafür umso mehr in sich: Zunächst fährt der gemeine Einheimische doch etwas gewöhnungsbedürftig (zu Deutsch: Er fährt wie eine gesengte Sau!). Das wäre ja noch auszuhalten. Aber da die Straßen in Antwerpen nur gelegentlich durch eine entsprechende Namensbeschilderung gekennzeichnet sind, erschwert es die Suche nach unserem Hotel doch erheblich. Naja, glücklicherweise weist uns dann das Smartphone eines namenhaften Kleinbetriebes den richtigen Weg und die zuvor aufgekeimte Ungeduld wird durch ein possierliches Aufforderungsschild an der Gegensprechanlage des Parkplatzes vertrieben ("Hier bellen!").
Nachdem das Zimmer bezogen und das Gepäck adäquat verstaut ist, geht's ins Stadtzentrum, um die Sehenswürdigkeiten zu begutachten. Hierbei fällt schon der Hauptbahnhof auf:

Hauptbahnhof

Fast doppelt so groß wie das Frankfurter Pendant und es befinden sich keine 50 Leute darin. Dafür brilliert das Gebäude mit einer beeindruckenden Melange aus Moderne und alter Bauweise sowie mit sage und schreibe 40 Juwelieren. Da merkt man schon, dass die Bezeichnung "Wichtigster Diamantenhandelsplatz der Welt" nicht von ungefähr kommt.
Als nächstes steht das Stadtzentrum Antwerpens auf dem Programm. Dieses besteht im wesentlichen aus einer langen Meile mit diversen Sehenswürdigkeiten wie z. B. dem Rubenshaus, dem Grote Markt (Marktplatz), dem Stadhuis, diversen Museen sowie der Burg Steen.

Stadhuis (Rathaus)

Zum Abschluss des Tages geht's dann noch in ein von Engländern überlaufenes Pub. Ich trinke ein milchig-trübes Tuborg (Spülwasser?!) und Manchester United schenkt irgendeinem Hanselverein in 15 Minuten drei Tore ein (gefühlt: mindestens 10).

Antwerpen (Day 2):
Da wir am Vortag schon die wesentlichen Sehenswürdigkeiten abgeklappert haben, konzentrieren wir uns am zweiten Tag eher auf die diversen Geschäfte der Stadt. Fazit: Im Endeffekt fast genau die gleichen Stores, Geschäfte whatever. Aber dafür stoßen wir im chinesischen Teil Antwerpens auf diverse interessante Lebensmittel (Finger weg!) und ich bin kurz versucht, die komplette SLAYER-Discographie in einer Vinylsammelbox käuflich zu erwerben.

China-Town in Antwerpen

So, der zweite Teil des Belgienüberfalls folgt logischerweise morgen, damit eure Aufmerksamkeitsspanne nicht überstrapaziert wird...

Samstag, 27. August 2011

xxxFALL GELBxxx

Yo,

ab morgen bin ich dann mal weg. Naja, nicht ganz. Ich werde ab morgen früh den kurzen Weg nach Belgien antreten, um mir für vier Tage Antwerpen sowie Brügge zur Gemüte zu führen. Einen entsprechenden Reisebericht vom Belgienüberfall gibt es selbstverständlich in diesem Medium zu lesen. So Stay Tuned For More Tourist Information...

Überfallmusik:
PANTERA-Vulgar Display Of Power
METALICA-...And Justice For All
GOLDUST-Axis
SEPULTURA-Chaos A.D.
SODOM-Agent Orange

Donnerstag, 25. August 2011

xxxURLAUBSÜBERGABExxx

Yo,

es ist geschafft. Heute war mein letzter Arbeitstag! Also, das heißt jetzt nicht, dass ich ab heute arbeitslos/-suchend bin sondern das ich ab heute Urlaub habe. Pünktlich zum doch recht ansehnlichen Restsommer. Und zur Feier des Tages weile ich ab Sonntag im nahen Belgien für vier Tage (zwei Tage Antwerpen und zwei Tage Brügge). Diesen Trip kann man "Ruhe vor dem Sturm" bezeichnen, da eine Woche später ja die Mighty Mighty Kerb in Kerbtown ansteht. Leider Gottes kann ich den Kerbsamstag NICHT wahrnehmen, da ich auf einer Geburtstagssause bin aber dafür werde ich an den restlichen zwei Kerbtagen umso härter ans Glas gehen. FTW!

Dienstag, 23. August 2011

xxxDIE ENTExxx

Yo,

welch ein Trauertag: Vicco von Bülow, besser bekannt als "Loriot" ist gestern mit 87 Jahren verstorben. Somit ist die deutsche Kulturlandschaft um einen grossartigen Humoristen ärmer. Unvergessen sind seine zahlreichen Zeichnungen (u. a. Wumm & Wendelin, die Steinhaus oder Herr Müller-Lüdenscheidt) und seine unerreichten Sketche. Es ist ein Jammer...